Galerie

Reisebericht unserer Flitterwochen

Nach der Traumhochzeit freuten wir uns auf die Flitterwochen. Je näher der Abflugtermin rückte, desto ungeduldiger fieberten wir der Reise entgegen. Mit Hilfe von Dettloff hatten wir die Etappen monatelang akribisch geplant. Die Vorfreude war kaum auszuhalten!

Mit der SWISS über Zürich nach Sao Paulo, Aufenthalt in Paraty, die Strände von Trindade, Flug mit der Cessna nach Campinas, Visconde de Mauß, Cataratas do Iguašu, Wasserkraftwerk Itaipu, Vogelpark, Macuco Safari. Und vor der Heimreise eine Woche ausspannen im Nannai Beach Resort.

Auch ins Träumen gekommen? Hiermit laden wir Euch ein unseren Reisebericht zu lesen und natürlich eine Auswahl der Bilder in unserer Galerie zu betrachten.

Aktuelles

Content

Unsere Flitterwochen in Brasilien (Part 1)
Bilder vom Aufenthalt in Paraty und Flug nach Campinas

Paraty vom Boot aus Bootsausflug bei Paraty Bootsausflug bei Paraty Restaurant auf der Isla Rasa Restaurant auf der Isla Rasa Restaurant auf der Isla Rasa Jorge und Suzy Hotel Bambu Bamboo Altstadt von Paraty Altstadt von Paraty Altstadt von Paraty Altstadt von Paraty Altstadt von Paraty Cachašaladen Cachašaladen Destille einer Cachašabrennerei Sortiment einer Cachašabrennerei Gärtanks einer Cachašabrennerei Micha, Dettloff und Jorge Orchidee Essen an einem Wasserfall bei Paraty Essen an einem Wasserfall bei Paraty Kirche von Paraty Snack zum Mittag Frühstück im Bambu Bamboo Frühstück im Bambu Bamboo Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Am Strand von Trindade Strandschönheit bei Trindade Strandschönheit bei Trindade Caipirinha und Mojito am Strand von Trindade Mmmmh... Mmmmh... Marisco Vinaigrette Caipirinhanahaufnahme Agua de Coco Dettloff landet in Paraty Dettloff landet in Paraty Dettloff landet in Paraty Dettloff landet in Paraty Abschied vom Hotel Bambu Bamboo Taxi Ben bringt uns zum Flughafen Dettloffs Cessna Micha vor dem Start Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas Flug nach Campinas

Freitag, 10.8.

Heute ist der lang ersehnte Tag. Endlich fliegen wir in die Flitterwochen. Wir freuen uns schon so lange darauf und können es fast nicht mehr erwarten bis es endlich losgeht. Brasilien wir kommen!

Abends um halb sieben fahren wir mit Dieter, Birgit, Anna und unseren jetzt schon zu schweren Koffern nach Stuttgart auf den Flughafen.

Beim Einchecken geht alles glatt. Die paar Kilo zu viel (gr. Koffer mit 23 kg, gr. Koffer mit 22,5 kg, Trolley mit 8 kg und Trolley mit 4 kg) stören nicht. Drei von unseren vier Koffern geben wir auf. Den vierten, fast leeren Koffer, nehmen wir als Handgepäck mit.

Leider kann die Dame von Lufthansa uns nur die ersten Boardingkarten nach Zürich aushändigen. Die Boarding-Karten für den Weiterflug nach Sao Paulo sollen wir in erst in Zürich bekommen. Angeblich ist der Flug noch nicht freigegeben, obwohl in Zürich das Check in schon begonnen hat.

Um 21:15 Uhr geht es dann los. Zuerst fliegen wir nach Zürich. Es ist ein sehr kurzer Flug.

In Zürich angekommen haben wir nur noch 30 Minuten Zeit um unsere Boardingkarten abzuholen und in das andere Terminal zu gelangen. Das Terminal ist, Gott sei Dank, nicht weit entfernt. Ein Verbindungszug führt uns schließlich dort hin. Nach langem hin und her können wir im Flugzeug sogar zusammen sitzen, obwohl wir nur ein halbes Jahr im Voraus gebucht haben.

Um 23 Uhr fliegen wir dann, mit etwas Verspätung, los in Richtung Sao Paulo.

Der Flug ist recht ruhig, das Essen, der Service und das Entertainment- Programm sehr gut. Jeder Passagier hat einen eigenen Bildschirm und mehrere Filme und Computerspiele zur Auswahl, sodass es einem nicht langeilig wird.

Michas Plan: "I drenk zwoi Viertel ond no schlof i wie an Ratt."

Samstag, 11.8.

Um 5.35 Uhr Ortszeit landen wir pünktlich in Sao Paulo. Nach einer halben Stunde in der Warteschlange dürfen wir einreisen.

Dettloff steht schon am Ausgang um uns abzuholen. Weiter geht es ins Hotel Marriott nahe dem Flughafen wo Olga auf uns wartet. Hier wird erst einmal ausgiebig gefrühstückt.

Frisch gestärkt fahren wir weiter in Richtung Paraty, wo wir die ersten Tage verbringen werden. Gegen Mittag treffen wir ein. Wir wohnen im Hotel Bambu Bamboo. Es ist ein sehr schönes Hotel mit wenigen Zimmern.

Nachdem die Koffer ausgepackt sind starten wir mit Jorges Boot in Richtung Meer. Es ist ein sehr schöner Ausflug. Jorge und Suzy sind sehr nett.

In einer kleinen Bucht werfen wir den Anker. Jorge und Micha nutzen diese Gelegenheit um, trotz der Kälte, gleich ins Meer zu springen.

Mittagessen im Restaurant gibt es dann auf der Ilha Rasa, die nur mit dem Boot zu erreichen ist. Wir essen einen wunderbaren Meeresfrüchtesalat und super leckere Meeresfrüchte mit Reis. Dazu gibt es natürlich, wie es sich in Brasilien gehört, Caipirinha. Jeder von uns trinkt gleich zwei. Schließlich haben wir so lange drauf warten müssen.

Gegen Abend fahren wir dann wieder zurück nach Paraty. Kurz ein Schläfchen halten und schon geht es weiter in die Innenstadt. Abendessen brauchen wir aufgrund des üppigen Mittagsmahls nicht mehr. Stattdessen gibt es ein wunderbares Eis aus frischen Früchten. Von so einem guten Eis kann man in Deutschland nur träumen.

Auf dem Rückweg ins Hotel machen wir einen kurzen Bierstop in einer Brauerei. Es gibt selbst gebrautes Bier und warmen Käse. Sehr lecker! Nach einem anstrengenden Tag fallen wir in die Betten.

Sonntag, 12.8.

Heute beginnt der Tag nicht allzu früh. Gegen 9 Uhr gibt es Frühstück. Das Frühstück im Hotel Bamboo-Bambu ist einsame Spitze. Es gibt viele verschiedene Sorten frischer Früchte, einen traumhaften Kaffee, Marmelade, Wurst und frisch zubereitete Frühstückseier nach Wunsch.

Nach dem Frühstück machen wir uns mit Dettloff und Olga auf den Weg in den historischen Ortskern von Paraty. Wir sehen uns den Ort und die Kirche an. Gegen Mittag treffen wir auch Suzy und Jorge und fahren gemeinsam zu einer Cachacaria. Es ist sehr interessant einmal zu sehen wie die guten Tropfen hergestellt werden.

Zum Mittagessen fahren wir eine halbe Stunde mit dem Auto über Stock und Stein in den Wald bei Paraty. An einem kleinen Wasserfall befindet sich ein winziges, typisch brasilianisches Restaurant. Wir essen Fleisch mit Reis, Maniok und einen Bohneneintopf (Fechuada). Dazu gibt es brasilianisches Bier und sehr guten Caipirinha.

Nachtisch gibt es dann bei Jorge uns Suzy im Apartment. Jorge und Suzy müssen an diesem Abend noch zurück nach Hause, sodass wir nicht lange bleiben. Abends überlegen wir noch einmal in die Stadt zu gehen. Wir sind aber immer noch ziemlich müde und auch Olga und Dettloff haben keine Lust, also bleiben wir im Hotel und verzichten auf das Abendessen.

Montag 13.8.

Heute müssen auch Olga und Dettloff zurück nach Campinas. Dettloff wird uns am Mittwoch mit seinem Flugzeug hier in Paraty abholen.

Nun sind wir also auf uns allein gestellt. Nach einem wieder sehr umfangreichen und leckeren Frühstück machen wir uns auf den Weg in den Ort.

Wir kaufen eine Menge Souvenirs und T-Shirts für Micha und schauen uns das Heimatmuseum von Paraty an.

Beim verlassen eines Ladens knickt Micha an einer hohen Stufe um. Gott sei Dank ist aber nichts passiert. Gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Heimweg. Der Garten eines italienischen Restaurants lädt zum Verweilen ein. Wir essen eine italienische Vorspeisenplatte mit verschiedener Salami, Schinken, getrockneten Tomaten und Melonen.

Den Nachmittag verbringen wir am Pool bei einem Caipirinha und schreiben Postkarten.

Zum Abendessen fährt uns Ben, der Hotelier, nach Paraty. Er hat einen tollen Tipp: "Sabor de Mar". Der "Geschmack des Meeres" macht seinem Namen alle Ehre.

Wir bestellen eine gemischte Meeresplatte für zwei Personen. Zu unserer Verwunderung entdecken wir zwei schöne Hummer auf dieser Platte. Wir sind begeistert zumal wir bei der Zubereitung zuschauen können.

Der Service des Restaurants ist sehr gut. Einer unserer drei Kellner hat allerdings leichte Probleme beim Öffnen der Weinflasche. Vollgefressen und glücklich schlendern wir zurück zum Hotel. Auf den Nachtisch verzichten wir heute.

Dienstag 14.8.

Wie immer frühstücken wir gegen 9 Uhr. Heute greifen wir Suzys Vorschlag auf und machen einen Ausflug an die malerischen Strände von Trindade. Das Chaos am Busbahnhof von Paraty ist atemberaubend. Um 11 Uhr fährt unserer Bus in Richtung Trindade ab. Die Busfahrt ist sehr aufregend. Der ganze Bus ist mit Schülern der Umgebung von Paraty beladen. Es scheint keine Haltestellen auf der Strecke zu geben. Der Bus hält immer dann, wenn einer schreit oder klingelt!

Ebenfalls stellen wir fest, dass man sich in Brasilien Freizeitparks die Achterbahnen spart. Diesen Job übernehmen dort die Busfahrer. Ohne Rücksicht auf Verluste rasen diese in einer affenartigen Geschwindigkeit die kurvigsten und steilsten Küstensträßchen hinunter.

Gegen Mittag kommen wir unversehrt in Trindade an. Wir folgen einer Gruppe Engländer zum Strand. Zuerst sind wir etwas enttäuscht weil man dort überhaupt nicht baden kann. Die Brandung ist einfach viel zu stark. Wir lassen die Engländer dort und laufen den Strand entlang. Am Ende dieses Strandabschnitts treffen wir auf einen Einheimischen der uns eine dreiviertel Stunde durch den Küstenurwald zum nächsten Strand und immer weiter durch den Urwald zu einer tollen Lagune führt. Im Urwald finden wir eine Schlangenhaut. Unser Führer versucht uns die zugehörige Schlange, die scheinbar in den Bäumen hängt, zu zeigen. Wir sehen sie aber nicht. Sie ist einfach zu gut getarnt. An der Lagune ist einiges los. Dafür kann man schön baden und es sich auf einem der großen vom Wasser glatt geschliffenen Felsen gemütlich machen.

Gegen 15 Uhr fahren wir mit dem alten Motorboot eines Fischers zurück zum großen Hauptstrand. Wir trinken je einen Mojito mit Ananas und einen Caipirinha. Der Caipi stellt sich als der bisher absolut beste mit dem meisten Alkohol heraus. Wir sind etwas angeheitert und bestellen einen kleinen Snack. Wir teilen uns einen Muschelsalat für eine Person. Zu unserer Überraschung bekommen wir eine ganze Salatschüssel voll Muschelsalat. Wir bleiben noch eine Stunde in Trindade, trinken in einem Straßenimbiss ein kleines Bier zu zweit (600 ml für 3,50 Reais). Mit einem privaten Bus fahren wir zum Preis für 2,50 Reais zurück nach Paraty. Auf dem Heimweg trinken wir eine Kokosnuss (Michas Erste) und fallen dann müde in unser Bett. Eigentlich wollten wir noch mal aufstehen und Abendessen. Vom Meeresfrüchtesalat sind wir noch so gesättigt dass wir lieber in der Poussada bleiben.

Mittwoch 15.8

Um 9 Uhr frühstücken wir ausgedehnt. Danach packen wir unsere Koffer. Die restliche Zeit verbringen wir am Hotelpool und halten nach Dettloff und seiner Cessna Skyhawk Ausschau.

Als Dettloff gegen 11:15 Uhr über dem Hotel auftaucht fährt uns Ben zum Flughafen.

Wir laden die Koffer ins Flugzeug, verabschieden uns von Ben und schon geht es in die Luft. Der sehr ruhige Flug bei sehr guter Sicht ist ein unvergessliches Erlebnis. Wir fliegen zwischen 5000 und 6500 Fuß (2000m) hoch. Kurz vor Campinas erleben wir eine kleine Turbulenz als wir einer Gruppe Geier ausweichen.

Nach der sicheren Landung machen wir uns gegen 13 Uhr auf den Weg zu Dettloff nach Hause wo Nancy mit Hähnchen mit Maniokbrei auf uns wartet.

Den Nachmittag verbringen wir am Pool, lauschen Dettloffs Klarinettenklängen und spielen mit Honey der Katze und Hund Mady (Miriams Hund) und Hund Barney.

Gegen später schauen wir mit Dettloff Bilder von unserer Hochzeit an.

Olga wird uns heute nicht zum Abendessen begleiten. Sie muss auf die Buchvorstellung eines Bekannten. Sie nimmt Brigitte, eine Bekannte die gerade bei Dettloff und Olga wohnt, mit.

Zu dritt gehen wir in eine Churrascaria. Dettloff ist sehr froh dass wir da sind. Er hätte sonst widerwillig auf die Buchpräsentation gehen müssen.

Das Essen ist supergut. Sehr viel Fleisch und guter Caipirinha.

Pappsatt fallen wir um Mitternacht in unsere Betten.