Galerie

Content

Unsere Flitterwochen in Brasilien (Part 4)
Nannai Beach Resort und Instituto Butantã São Paulo

Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Flitterwochen im Nannai Beach Resort Impressionen mit Hängematte Impressionen mit Hängematte Impressionen mit Hängematte Impressionen mit Hängematte Spaziergang am Riff Spaziergang am Riff Spaziergang am Riff Spaziergang am Riff Nannai Beach Resort Nannai Beach Resort Nannai Beach Resort Nannai Beach Resort Nannai Beach Resort Ich bin ein Monster Instituto Butantã São Paulo Instituto Butantã São Paulo Instituto Butantã São Paulo Instituto Butantã São Paulo Instituto Butantã São Paulo

Freitag, 24.8.

Sehr müde fahren wir gegen 8 Uhr mit einem Chauffeur zum Flughafen. Der Fahrer ist sehr nett. Wir bekommen von ihm eine kleine Flasche Schnaps geschenkt und während der Fahrt kostenlose Getränke. Diesmal ist unser Flug nur 30 Minuten verspätet. Nach dreistündiger Flugzeit und einstündiger Fahrt kommen wir gegen 16:30 Uhr im Nannai Beach Resort an.

Als wir in unseren Bungalow kommen staunen wir nicht schlecht. Das Zimmer ist sehr groß und das Bett gigantisch. Es ist so ca. 250 cm breit.

Der Bungalow ist für uns Honeymooner wunderschön dekoriert. Auf dem Bett liegt ein Leintuch als Brautkleid zusammen gefaltet und überall sind Blumen.

Wir packen unsere Koffer aus und schauen uns die Hotelanlage an. Viel sehen können wir allerdings nicht mehr. Im Norden Brasiliens wird es nämlich schon um 18 Uhr Nacht.

Leider können wir das Abendessen nicht richtig genießen uns ist immer noch übel. Wir essen nur eine Suppe. Die schmeckt aber sehr gut.

Weil wir müde sind gehen wir sehr früh ins Bett. Um 22:30 Uhr klingelt das Telefon. Wir verstehen das portugiesisch leider nicht. Wenig später klopft ein Kellner bei uns. Er bringt uns als Begrüßungsgeschenk eine kleine Flasche Sekt.

Wir beschließen den Sekt am nächsten Tag zu trinken und schlafen schnell ein.

Samstag, 25.8.

Gut ausgeschlafen gehen wir gegen 9:30 Uhr zum Frühstück. Begrüßt werden wir von einer Dame, deren Job es ist den Leuten das Buffet zu erklären. Sie gibt Micha gleich mal einen kleinen Portugiesischkurs. Das Frühstück ist echt toll. Es gibt wieder jede Menge Früchte, Müsli, Joghurt, Brot, Wurst, Käse und vieles mehr. Nach dem Frühstück erkunden wir das Hotel und liegen ein wenig an den Gemeinschaftspool. Den Nachmittag verbringen wir an unserem Privatpool und trinken Kokosnusswasser bevor wir wieder am Gemeinschaftspool Kaffee trinken und Essen Snacks.

Heute geht es uns schon besser, sodass wir uns das Abendessen mal richtig ansehen können. Es gibt jede Menge Köstlichkeiten. Angefangen beim Salatbuffet, über ein Suppenbuffet, ein Vorspeisenbuffet, ein Hauptspeisenbuffet und natürlich ein Nachspeisenbuffet. Außerdem gibt es einen Pastakoch, der nach Wunsch kocht. Er hat verschiedene Pastasorten und jede Menge Zutaten für Soßen. Am besten ist aber der Grillmeister. Er bietet Riesengarnelen, Rindfleisch und Fisch und grillt nach Wunsch. Leider kann Micha noch nicht viel Essen, er hat noch Durchfall. Nach dem Abendessen leihen wir uns noch eine DVD aus.

Sonntag, 26.8.

Heute geht es Micha schon wieder nicht so gut. Wir faulenzen deshalb den ganzen Tag am Pool. Wir schreiben Postkarten, trinken Caipirinha und gehen ein wenig am Strand spazieren. Wie auch gestern gehen wir nachmittags Kaffee trinken und abends schön Essen. Micha geht es abends schon sehr viel besser. Diesmal kann er das Essen richtig genießen kann.

Montag, 27.8.

Heute ist es ein schöner Tag. Wir beide fühlen uns super, das Wetter ist toll und das Essen sowieso. Nach einem ausgedehnten Frühstück schreiben wir ein paar Emails nach Hause.

Heute verbringen wir sehr viel Zeit am Meer und schreiben die restlichen Postkarten. Nachmittags gönnen wir uns beide eine 50 Minuten Entspannungsmassage für 95 Reais (ca. 36 Euro). Völlig entspannt gehen wir gegen 17 Uhr Kaffee trinken und gegen 21:30 Uhr Abendessen.

Dienstag, 28.8.

Gegen den Willen von Micha fahren wir mit dem Bus nach Porto de Galhinas. Wie wenn er es geahnt hätte, ist es hier langweilig. Wir kaufen einen Sonnenhut, schauen uns den Ort an und sind ca. 45 Minuten später wieder am Ausgangspunkt!

Da unser Bus erst 3 Stunden später wieder ins Hotel fährt nehmen wir uns ein Buggy−Taxi. Es ist spaßig. Wir sitzen hinten und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Micha bekommt fast keine Luft mehr obwohl wir gar nicht so schnell fahren.

Wieder im Hotel angekommen verbringen wir den Rest des Tages am Pool. Auch heute gehen wir um 17 Uhr zum Kaffeetrinken und um 21 Uhr zum Abendessen. Später leihen wir uns wieder eine DVD für den Abend aus. Filme auf portugiesisch, spanisch oder englisch zu gucken ist mal was anderes. Aber für Ice Age muss man ja nicht unbedingt alles verstehen.

Mittwoch, 29.8.

Heute ist es sehr heiß. Uns zieht es ans Wasser. Nach dem Frühstück gehen wir Muscheln suchen. Wir finden leider nur kleinere Muscheln, dafür aber schöne Schneckenhäuser von Seeschnecken. Außerdem sehen wir noch jede Menge lebende Tiere, wie Seeigel, Seeschnecken, Einsiedlerkrebse, Krabben, Fische.

Nachmittags verbringen wir am Pool und trinken Kokosnusswasser außerdem genießen wir heute wieder eine Massage. Es war wieder sehr entspannend. Micha probiert diesmal eine Shiatsu−Massage, die ihm sehr gut gefällt. Beim Abendessen entdecken wir eine sehr große Schabe. Uns vergeht leider der Appetit und wir können das tolle Essen nicht genießen. So ist es aber nun mal in warmen Ländern. Die Tiere sind nun mal da. Wir glauben nicht, dass das Tier aus der Küche kommt, wohl eher von draußen. Das Restaurant ist schließlich rundherum offen.

Nach dem Abendessen leihen wir uns wieder eine DVD aus.

Donnerstag, 30.8.

Heute ist es wieder sehr heiß. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Strand. Hier verbringen wir den ganzen Vormittag.

Wir segeln zuerst mit einer Jangada mit und gehen Schnorcheln. Die Fische sind wirklich sehr schön. Sie schimmern neongelb. Micha schluckt zuviel Salzwasser und muss schnell aufgeben. Wieder am Strand sieht Micha das kleine Segelboot der Laserklasse. Der Animateur zeigt Micha innerhalb von fünf Minuten wie er das Boot steuern kann. Nach einer kurzen Übungsphase sitzen wir beide im Boot und lassen uns vom Wind treiben. Segeln macht wirklich einen Riesenspaß.

Am Nachmittag, als die Flut naht, machen wir uns auf den Weg in unser Apartment. Wir packen den ersten Teil unserer Koffer und gehen zum Kaffee trinken. Nach dem Kaffee spielen wir noch eine Stunde Billard. Für den Abend leihen wir uns wieder eine DVD.

Zum Abendessen gibt es heute wieder die besten Leckereien. Wir genießen die große Auswahl und schlemmen noch einmal richtig.

Feitag, 31.8.

Es ist unser letzter Tag im Nannai. Wir genießen unser Frühstück, packen unsere Koffer und gehen noch einmal spazieren und trinken zwei Abschieds−Caipirinha.

Nach einer Stunde Fahrt sind wir wieder auf dem Flughafen von Recife. Nach einem kleinen Mittagessen laufen noch ein wenig durch die Shoppingmeile.

Hier finden wir endlich einen sehr schönen Hut für Micha. Wenn der Urlaub auch fast vorbei ist. Einen brasilianischen Hut kann man auch in Deutschland gut brauchen.

Wir kaufen noch etwas zu trinken und machen uns auf den Weg zum Flugzeug. Leider gibt es ein kleines Problem. Beim Boarding stellt sich heraus, dass das Flugzeug defekt ist und erst repariert werden muss.

Mit einer Stunde Verspätung kommen wir schließlich in Sao Paulo an, wo Dettloff und Olga auf uns warten. Wir fahren zum Abendessen zum Churrasco und treffen dort Suzy und Jorge. Das Essen ist sehr gut. Danach fahren wir zu Suzy und Jorge nach Hause, wo wir heute übernachten werden. Die Beiden wohnen im ehemaligen Haus von Olga und Dettloff.

Gemeinsam trinken wir noch ein Bier und gehen gegen 2 Uhr schlafen.

Samstag, 1.9.

Heute ist unser letzter Urlaubstag. Nach einem ausgedehnten Frühstück mit den vier von Simsons versuchen wir uns Plätze für den Rückflug zu reservieren. Leider geht niemand ans Telefon. Wir beschließen es einfach darauf ankommen zu lassen – es wird schon gut gehen.

Nach dem Koffer packen fahren wir ein wenig durch Sao Paulo und besichtigen mit Dettloff und Olga das Instituto Butantan − einer Einrichtung zur Serumsgewinnung.

Mittagessen gibt es dann bei einem Araber. Dies ist eine ganz neue Erfahrung für uns, denn wir waren beide noch nie arabisch Essen. Auf dem Rückweg fahren wir noch kurz im Supermarkt vorbei und kaufen unseren geliebten Streichkäse. Wir haben nicht mehr viel Zeit und bezahlen daher an der Rentnerkasse. Dies ist eine tolle Erfindung. In den brasilianischen Supermärkten gibt es eine Schnellkasse für über 65 Jährige.

Wir fahren noch einmal bei Jorge und Suzy vorbei, holen unsere Koffer und verabschieden uns.

Schon sitzen wir wieder im Auto auf dem Weg zum Flughafen. Wir haben mittlerweile sehr viel Übergepäck und geben daher Olga einen unserer Koffer in die Hand und checken mit 3 Koffern ein. Ausnahmsweise genehmigt uns die Frau am Check−in das Gepäck aufzugeben ohne das Übergepäck zu bezahlen. Dies ist aber nur möglich, da wir zu zweit ja nur einen kleinen nicht allzu schweren Handgepäcktrolley dabei haben. Wir schauen uns an und denken: "Wenn die wüsste..."

Mit den Sitzplätzen gibt es dann doch ein Problem. Wir bekommen je einen Fensterplatz rechts und einen links in der gleichen Reihe zugewiesen, sitzen aber eben nicht nebeneinander. Micha bringt seinen Unmut lautstark zum Ausdruck. Die Frau verspricht uns aber sich darum zu kümmern.

Wir verabschieden uns nun noch von Olga und Dettloff, nehmen unseren nicht angegebenen Koffer mit und machen uns auf den Weg durch den Zoll. Wir stellen uns in die lange Schlange und warten. Nach ca. einer Stunde sind wir endlich vorne angekommen und bekommen unseren Ausreisestempel. Von nun an geht alles sehr schnell. Wir bekommen tatsächlich noch Plätze nebeneinander. Zu unserer Verwunderung ist neben uns sogar noch ein Platz frei, obwohl der Flug ansonsten ziemlich ausgebucht ist. Das ist sehr gut, denn so können wir uns auf dem langen Flug ein wenig ausbreiten.

Sonntag, 2.9.

Die Zeit im Flugzeug ist recht angenehm. Es gibt wieder sehr gute Filme und gutes Essen.

Mit ein wenig Verspätung landen wir nach 13 Stunden in Zürich. Wir müssen uns beeilen, der Weiterflug nach Stuttgart startet in einer Stunde und die Schlange durch die Kontrolle ist sehr lang.

Am Zoll müssen wir unseren Koffer öffnen. Die vielen Kerzen, Limetten und das Kilo Rohrzucker sehen beim Durchleuchten scheinbar verdächtig aus. Aber als die Zollbeamtin die Kinderschuhe für Anna entdeckt lässt sie uns gleich weiter gehen.

Zu unserer Verwunderung hat der Swiss−Mann beim Boarding unsere Tickets geändert. Wir sitzen nun in Reihe 4, nicht mehr in 19! Leider ist dies keine große Verbesserung. In der Reihe hinter uns sitzt eine Frau, die irgendwie komisch riecht. Wir können nicht erkennen ob es ein Schweiß−, Brech− oder Leberwurstgeschmack ist − igitt! Gott sei Dank dauert der Flug nur 30 Minuten.

In Stuttgart angekommen sind wir schnell durch den Zoll. Hier warten auch schon Dieter, Michaela und Anna auf uns. Mit brasilianischer Flagge begrüßen sie uns am Ausgang.

Wir fahren nach Besigheim und erzählen von unserer schönen Reise. Leider ist die Reise nun zu Ende. Wir freuen uns aber schon auf das nächste Mal. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir in Brasilien waren! Micha ist nun auch vom Brasilien−Fieber angesteckt!